Fit im Kopf

Eine Studie hat gezeigt, dass im Alter unsere größte Sorge der geistige Verfall ist. Viele grübeln darüber, was wir tun können, um dem entgegenzuwirken. Körperliche und geistige Fitness hängen eng zusammen. Steigere mit einem minimalen Aufwand Deine Leistungsfähigkeit. Wie Kopf und Körper wieder richtig fit werden, zeigen dir diese Tipps.

Mens sana in corpore sano. – Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.

Brain-Jogging: Grübeln ist Trend

Denksport gegen Gedächtnisverlust. Das Lösen von Denksportaufgaben gilt seit jeher als Königsweg des Gehirntrainings. Wir wissen zwar mittlerweile, dass es durchaus auch andere Möglichkeiten gibt, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhöhen, dennoch spielt das sogenannte Brain-Jogging nach wie vor eine sehr wichtige Rolle. Es ist quasi eine Kriegserklärung an die digitale Demenz, wie Experten den zunehmenden Gedächtnisverlust in Zeiten der modernen Kommunikation bezeichnen. Für Brain-Jogging gibt es ein unzählige Anzahl an Büchern, Zeitschriften und Apps.

Links und Rechts: Gymnastik für das Gehirn

Kreise 20 Mal mit dem rechten Arm vorwärts und gleichzeitig mit dem linken Arm rückwärts. Dann wechsle die Richtung. Diese Art des Trainings fördert effektiv die Verknüpfung der Nervenzellen. Eine Alternative ist es, gleichzeitig mit dem linken und rechten Fuß Kreise, Dreiecke und Vierrecke in die Luft zu malen. Wenn du den Schwierigkeitsgrad steigern möchtest, dann singe oder rechne gleichzeitig im Kopf. Dies regt unser Gehirn maximal an und hilft dabei Fit im Kopf zu bleiben.

Frisch im Kopf mit Tanzen und Musik

Tanzen erfordert viel Koordinationsgeschick, Beweglichkeit und Taktgefühl. Tanzen trainiert dein Gehirn wir kein anderer Sport. Du hast niemanden zum tanzen? Kein Problem: Tanze alleine zu Hause, Musik an und los gehts.

Spiel mit!

Definiere dir 6 eigene Aufgaben zu den Themen Bewegung, Ernährung sowie Entspannung und verknüpfe diese jeweils mit einer Zahl eines Würfels. Würfle jeden morgen nach dem Aufstehen einmal und wiederhole dies am Abend, wenn die tägliche Arbeit erledigt ist. Setze dann die entsprechende Aufgabe um. Du hast keine Ideen, welche Aufgaben du definieren kannst? Hier ein paar Tipps:

1 – Mache 10 Kniebeugen, 2 – Mache eine Koordinationsübung mit der linken und rechten Hand, 3 – Esse 2 fetthaltige Nüsse, 4 – Stell deinen Timer auf 5 Minuten. Setze dich bequem hin. Schließe die Augen und achte 5 Minuten lang ganz bewußt auf deinen Atem, 5 – Suche weitere 10 Puzzle Teile die passen (Puzzle an einem Ort, wo das Puzzle liegen bleiben kann), 6 – Plane heute 15 Minuten gehen an der frischen Luft ein.

Fisch auf den Tisch

Sogenannter fetter Seefisch, wie z.B. Lachs, Thunfisch oder Hering sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese unterstützen eine normale Gehirnfunktion. Koche ein leckeres Fischgericht, optimalerweise mit viel Gemüse und gesundem Olivenöl. Studien belegen, dass eine mediterrane Küche für unser Gehirn die ideale Unterstützung ist.

Nichts tun

Wir haben heute nahezu ganz verlernt, wie das „Nichts-tun“ funktioniert. Wer nicht beschäftigt ist, der ist nutzlos. Viele Menschen berichten davon immer größere Schwierigkeiten zu haben sich dem Müßiggang hinzugeben. Mal kein Smartphone in der Hand, nicht vor einem PC sitzen, mit niemandem reden, sondern einfach nur sitzen, stehen und nichts tun. Momente der Ruhe, des Abschaltens ganz ohne Reize, die das Gehirn zusätzlich verarbeiten muß. Um seine eigenen Gedanken zu entwickeln braucht es solche Pausen. Wer Fit im Kopf bleiben möchte, der sollte sich bewusste Momente ohne Aktivität gönnen.

Beeren-Zeit

Heidelbeeren und Himbeeren fördern durch einen hohen Gehalt an Flavonoiden die Durchblutung des Gehirns. Genieß die kleinen Kraftpakete einfach so, oder reichere morgens dein Müslie oder Joghurt damit an.

Eines nach dem anderen

Multitasking ist ein „Ammenmärchen“ und für unser Gehirn eine echte Überforderung. Vermeintliches Multitasking versetzt unser Gehirn in Dauerstress. Wer viele Dinge gleichzeitig macht erhöht die Fehlerquote und steigert so die Unzufriedenheit durch andauernde negative Erlebnisse. Übe Dich darin, eine Sache zu beginnen, diese zu Ende zu bringen und dann die nächste zu beginnen. Das unterstützt deinen Fokus und verhilft dir zu vielen positiven Erlebnissen, weil du dir des Vorgangs und der Ergebnisse bewusst wirst.

Die Ausdauer als Anti-Aging Boost

Wer durchgängig körperlich aktiv bleibt, also nicht nur in jungen Jahren Sport treibt, senkt laut Studien das Risiko für Demenz. Die besten Effekte zeigen dabei Ausdauersportarten, wie Walken, Jogging, Schwimmen und Radfahren. Auch wenn es merkwürdig klingen mag, die Sportwissenschaftler führen an, dass körperliche Aktivitäten das Gehirn teilweise besser trainieren als rein geistige. Sport hält also auch unser Gehirn jung und ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper.

Wenn dich weitere Tipps zur persönlichen Leistungsfähigkeit interessieren, dann sind vielleicht unsere 10 Tipps für mehr Selbstbewusstsein und weniger Stressempfinden etwas für dich. Teil 1 findest du hier und Teil 2 gibt es dort.